Mittwoch, 26. März 2014

I'm on the huntdown after you.

Heute einmal ohne viele Worte ein schlichter Outfitpost von mir.



Pullover, Hut, Rock: H&M
Stiefel: Deichmann
Haarspange: Bijou brigitte
Perücke: Amazon
Spitzenhemd: Pimkie
Linsen: Amazon
Strumpfhose: Yesstyle

Mittwoch, 19. März 2014

Objektifizierung: Eine kurze Auseinandersetzung

Durch die unendlichen Weiten der Ignoranz, durch die Sphären der Behauptungen, der Meinungen, Meinungen, Meinungen geistern in letzter Zeit immer wieder die hochdurchdachten Ergüsse fleißiger Internetuser, die sich äußerst plump mit einem äußerst komplexen Thema beschäftigen: Objektifizierung. Allerdings auf Bildzeitungsmanier mit Brachialabfertigung. 

Eine junge Frau dürfe sich nicht wundern, wenn dumme Sprüche fallen, da sie sich ja -wie so charmant ausgedrückt- "wie eine Schlampe" kleidete. Dies hätte absolut nichts mit Objektifizierung zu tun und überhaupt: Soetwas gibt es doch eigentlich auch gar nicht mehr. Aha.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Von welcher Seite sattelt man das Pferd, welches von Gesellschaft, Erziehung und Kaffee trinkenden Klatschtanten so eifrig gestriegelt und gefüttert wurde? Wird es nicht austreten, wenn ich versuchen sollte, ihm Zaumzeug aufzuerlegen? 
Ich nähere mich dem vorsichtig mit einer kleinen, leicht verständlichen Definition:

Ein Objekt ist ein Gegenstand, das einem zu Diensten ist. 
Ein Stift, ist ein Objekt. Der Stuhl auf dem ich gerade meinen in kurze Hosen gekleideten Hintern throne, ist ein Objekt. Sie haben keinen Verstand, keine Seele, keinen Willen. Sie sind vollends dazu da meinen Wünschen und Ansprüchen zu genügen. Sie sind da um gebraucht zu werden und bei Zeiten werde ich mich äußerst unsensibel äußern und behaupten, dass der Stuhl "abgenutzt" ist, oder der Stift "nicht mehr verwendbar".

Eine Frau ist kein Objekt. Sie ist ein menschliches Wesen mit Wünschen, Träumen, Kreativität, Verstand und Ziel. Sie hat eine Seele, Gefühle und eine ganze Welt, die sich hinter ihrer Stirn versteckt. Duh.

Warum ich es für nötig halte, dies zu verlauten?

Weil eine Objektifizierung NICHT das selbe wie ein Kompliment ist.
Eine Objektifizierung ist es nicht zu starren, zu flirten, zu sagen, dass das Kleid nett aussieht und auch nicht zu erklären, dass besagte Person eine schöne Figur habe. An eine Objektifizierung ist immer eine gewisse Erwartung geknüpft. 


Wenn also Fritz zu Anna sagt, dass sie heute wirklich sehr schön aussähe, dann objektifiziert er Anna nicht gleich. Natürlich ist dies auch von Betonung, Körpersprache und Mimik abhängig, aber pauschalisieren wir hier einfach mal ganz dreist.

Wenn Fritz allerdings zu Anna sagt, dass ihre "Titten sehr geil wären und er sie ja schon vögeln würde", ist dies keine krudere Variante des gleichen Kompliments. Dahinter steckt die Erwartung, dass Anna sich geschmeichelt fühlen muss, wenn sie Fritz auf diese Art und Weise zu Diensten sein darf. 

Das muss sie nicht.

Egal wie sehr sich vermeintliche Wächter der abendländischen Schamhaftigkeit dagegen wehren: Eine Frau darf sich anziehen wie sie will. Vielleicht mag sie die Aufmerksamkeit. Vielleicht mag sie die Blicke. Damit muss man durchaus rechnen. Und vielleicht kann sie auch damit rechnen, dass man sie hin und wieder anflirtet. Womit sie aber nicht rechnen muss, sind Beleidigungen oder gar Übergriffe. Wir erinnern uns: Frauen sind keine Objekte. Egal wie sie ihre Körper verpacken (Die nach wie vor nichts anderes sind, als Hüllen die ihre Seelen beinhalten), sie haben niemals die Verpflichtung die sexuellen Bedürfnisse eines davon angezogenen Betrachters zu erfüllen. Sie haben nach wie vor ein Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit. 

Unser guter Fritz darf Anna also durchaus als attraktiv empfinden und sein Glück versuchen. Aber wenn er lässig hinüberschlendert, sein schönstes Lächeln aufsetzt und mit raunender Stimme fragt, ob es wehgetan hätte als sie vom Himmel fiel und damit eher auf Unbegeisterung stößt, dann sollte er woanders hinschlendern und es gut sein lassen.

Keiner muss jemals mit "irgendwas rechnen". Und keiner muss sich geschmeichelt fühlen, wenn er von einem anderen benutzt werden möchte. Außer dieser Stuhl. Der wirklich sehr gemütlich ist.

Anmerkung:
Natürlich gilt dies nicht nur für Frauen. Aber wenn wir ehrlich sind, werden Männer sehr viel seltener objektifiziert als Frauen. Und sie werden am Ende des Tages dafür weniger verurteilt.

Zudem habe ich das Thema der "Rape culture" hier nur gestreift, weil das nochmal tiefer geht und eher etwas für ein anderes Mal darstellt.


Dienstag, 11. März 2014

A flower which blooms in complete silence

Hallo, Allerseits!


Pünktlich zu einem sonnigen Frühlingsbeginn, wehe ich auch mal wieder in meinen Blog und rede ein wenig über...Mode. Es ist schon erstaunlich, wie der eigene Stil sich wandelt und verschiebt und das auf eine so subtile Art und Weise, dass man es selber kaum bemerkt. Bis man Fotos sieht und bemerkt, dass man dies oder jenes heute niemals so tragen würde. Vielleicht bemerkt man es nur selbst, vielleicht erscheint es Dritten als triviale Veränderung, aber sie ist da. So auch bei mir.

Jahrelang hatte ich damit zu kämpfen, dass Leute mir unterstellten mein Stil sei "außergewöhnlich" und nicht ganz "normal", ja sogar "provizierend", habe ich schon gehört...Warum? Selten laufen mir Menschen über den Weg, die von Schleifen und Peter Pan Krägen dazu animiert wurden, mit mir zu streiten. 

Ein in rage geratener Mann rennt über die Straße, sein wildes Schnaufen übertönt gar den prominenten Klang vibrierender Motoren, als er mit hochrotem Kopf stehen bleibt, die Hände zu Fäusten ballt und aus voller Kehle brüllt: "ICH. HASSE. SPITZE!" - Ja, klar.



Allerdings merke auch ich immer häufiger, dass meine modischen Interessen sich verschieben. Nach Unterstellungen mich von japanischer Mode inspirieren zu lassen, geschah es nun. Eine selbsterfüllende Prophezeiung, wenn man so will: Ich bin von japanischer Mode inspiriert worden.

Ich trage hin und wieder nun sogar Perücken und plane den ersten Kauf von Circle Lenses. Ich bin sehr aufgeregt, wie mein Stil sich noch verändern wird.

Zum Vergleich:



2011:



2012:


2013:




Und zur Abrundung des Ganzen folgt nun ein neuer Outfitpost:




Bluse: Yesstyle
Rock: H&M

Was sagt ihr? Habt ihr mit eurem Stil ebensolche Erfahrungen gemacht?

Freitag, 3. Januar 2014

Down the rabbit hole







Mantel: Yesstyle
Pullover: Yesstyle
Hose: Yesstyle
Strumpfhose: H&M
Stiefel: Von Sissi abgekauft

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch!
Meinen Jahresanfang beging ich dieses mal mit einer neuen Erfahrung: Das erste Mal besuchte ich ein Planetarium. Von atemberaubenden Bildern begleitet, unter funkelnden Sternen und im gleißenden Licht beeindruckender Supernovas, lauschte ich der Stimme von Captain John Luc Picard, der mir von den Wundern des Universums erzählte.
So manches Mal fällt es mir schwer in den von Wolken verhangenen Nachthimmel zu blicken und zu sehen, dass das Schwarz über mir nicht gänzlich ohne Charakter ist, sondern ewiglich weitergeht. Wir sitzen in einer Galaxie. In einer Galaxie unter tausenden und im Adlernebel wartet das Potential für viele weitere Planeten und Sterne, ganze Systeme gar, die einen eigenen Kosmos in sich zu bergen vermögen...
Wir sind klein. Schweben scheinbar ziellos in unserer Umlaufbahn um diesen einen, glühenden Feuerball, entstanden aus einem sterbenden Stern und letztlich und unvermeidlich als Kinder des Weltalls.

Und das ist wunderschön.

Freitag, 15. November 2013

Golden


 Einem Ruf der Vergangenheit gleichend, bringe ich heute einen älteren Outfitpost mit, der die goldene Sonne des Oktobers in Erinnerung ruft und zumindest bei mir Sehnsüchte weckt.
Versteht mich nicht falsch. Ich würde mich durchaus als Herbstkind bezeichnen, doch klingt dieses Wort für mich stets nach bunten Blättern, frischem Wind und gleißendem Licht in kühler Morgenluft. Weniger aber nach Dunkelheit und Nebel, wie es zur Zeit der Fall ist.
Ich werde mich aber nicht darüber beschweren sondern die Zeit lieber damit verbringen, mich mit einem heißen Kakao in die Badewanne zu setzen und darauf zu warten, dass Weihnachten sich vor meine Tür begibt und Lichter in die Welt zurückbringt.





Kleid: Etsy
Strumpfhose: H&M
Gürtel: Pimkie

Montag, 11. November 2013

Meister Petz

Endlich bin ich wieder da!
Wo ich denn die ganze Zeit gesteckt habe, werdet ihr in wenigen Sekunden erfahren, denn bevor es mit dem üblichen Programm weitergeht, gibt es ein kleines shoutout für einen ganz mutigen Kater.

Nach der ersten Oktoberwoche ging es meinem Kater Bärchen furchtbar schlecht, ich musste ihn um zwei Uhr Nachts als Notfall in eine Tierklinik einweisen lassen, wo er zwei Blutspenden benötigte. Weshalb er, so vollends unvermittelt Blut spuckte, wissen wir bis heute nicht.
Nach langem Bangen konnten wir ihm nur jeden Test zuteil werden lassen, den es gab: Computertomographie, Röntgen, Endoskopie, Ultraschall...Nichts wurde gefunden, was das Problem hätte verursachen können.

Mittlerweile ist Bärchen wieder daheim. Die Nachuntersuchung ist überstanden und mein kleiner Mann ruht genüsslich auf seinem Bettthron.

Ich liebe dieses Tier so sehr, dass ich es einfach hier mal erwähnen muss.
Ich bin dankbar, dass er wieder bei mir ist und wohl so schnell auch nicht geht.

Ein dankbareres, verschmusteres und braveres Kätzchen wird man nicht so einfach finden.

Donnerstag, 26. September 2013

Why I want to see the world out there? Because I was born into it!

Long time no see!
Endlich finde ich mal wieder die Zeit mich hier zu melden. Die letzten Wochen waren aufregend wie stressig und haben viel darüber entschieden, wie mein zukünftiges Leben aussehen wird.
Bei Beginn des Monats Oktober werde ich an der Universität Düsseldorf Germanistik und Philosophie studieren.

Der Himmel weiß, wo mich das hinführen wird.
Doch habe ich es 22 Jahre lang geschafft so dahinzutreiben. Ich lebe noch.
Volle Fahrt voraus!







Rock: New yorker
Strumpfhose, Schuhe und Bluse: H&M

Montag, 12. August 2013

You're the droid I'm looking for


Rock: C&A
T-Shirt: Star Wars Celebration Europe
Stiefel: Deichmann
Schleife: Geschenk von Sissi


Donnerstag, 8. August 2013

Express ideas in her brain

Endlich ist es ein wenig kühler geworden, sodass es mir möglich ist aufzuatmen.
In mehr als einem Sinne!
Ich wurde für mehr als einen Studiengang angenommen, was mir eine große Last von den Schultern nimmt. Dennoch stehe somit vor der Qual der Wahl, welchen ich denn nun bestreiten möchte.
Ich war so festgefahren in dem Gedanken, man könne mir nur einen Weg anbieten, dass ich glaubte das Schicksal würde entscheiden.

Anglistik, Philosophie, Archäologie, Germanistik oder Linguistik.
Wer soll dein Herzblatt sein, Becca?



Bluse: New Yorker
Rock: Pimkie
Schuhe: H&M

Samstag, 3. August 2013

Style Idol - Audrey Hepburn






Eigentlich sollte ich an dieser Stelle über den Stil dieser wunderbaren Frau sprechen.
Ihre grazile Figur, ihre eleganten Kleider, ihre Ballerinas die das Klischee der Highheeltragenden Ikone durchbrechen...Aber das werde ich nicht ohne eine kleine Anmerkung.
Heute möchte ich etwas herausheben, das nur wenige Leute erwähnen wenn sie an Audrey Hepburn denken: Ihr Engagement.
Ist es nicht eine Schande, dass sie eine eigene Wohltätigkeitsorganisation gegründet hat, UNICEF viele Jahre lang unterstützte und reisen in alle Welt unternahm, um sich an Projekten zu beteiligen, aber alles was uns von dieser Dame in Erinnerung bleibt ist allein ihre Schönheit?

Auch wenn ich ihren Geschmack und ihre Grazie bewundere, so macht sie die harte und ehrliche Arbeit zum Wohle Anderer erst zu einem wahren Vorbild.


Donnerstag, 1. August 2013

Flowery goodness


Ich bin hin und hergerissen zwischen dem Bedürfniss die Wärme des Sommers noch länger zu genießen, mich an Blümchenkleidern und hellen Pastelltönen zu erfreuen und dem nicht mehr zu verleugnenden Bedürfniss nach den frischen Herbstwinden und bunten Blättern.
Ich kann es nicht abstreiten: Mir ist zu warm.
Ich möchte Wohlstrumpfhosen, heißen Tee und dicke Kleidchen.

Allerdings habe ich diesen Sommer bisher kaum genutzt.
Ich war noch nicht in einem Freizeitpark, ich war noch nicht einmal schwimmen und habe bisher noch nicht genug Eiscreme in mich hineingeschaufelt.

Lieber Herbst, bitte komme bald, aber lasse mir die Zeit diesen Sommer noch auszunutzen.





                                                                          Kleid: H&M
                                                                 Blumenkranz: Primark
                                                                        Gürtel: Primark
                                                                      Stiefel: Deichmann

Montag, 29. Juli 2013

In a galaxy far far away...


 Die letzte Woche war nicht nur sehr geschäftig, sondern auch wundervoll aufregend für mich.
Seit langem brach ich das erste mal aus dem festgefahrenen Trott der Antriebslosigkeit aus und erlebte etwas. lebte.
Ein Kinobesuch, Ausflüge in Restaurants, Picknicks und nicht zuletzt die Star Wars Celebration in Essen als krönenden Abschluss.
Ich traf Carrie Fisher (Leia), Mark Hamill (Luke), Anthony Daniels (C3PO), Warwick Davis (Wicked), Ian McDiarmid (Imperator Palpatine) und Ashley Eckstein (Ahsoka Tano).

Es war unvergesslich!
Zu diesem Anlass trug ich unter anderem mein Rebell-Legion Star wars Kleid.





Star Wars Kleid: Her Universe
Söckchen: H&M
Schuhe: H&M

Mein zweites Outfit vom Sonntag folgt auch.
Freitag allerdings habe ich mit meiner Freundin gecosplayt, also wird es dazu höchstens Bilder in einem Sonderbericht dieser Convention geben.

Freitag, 26. Juli 2013

Friday is for literature: From a scrap.

Normalerweise schreibe ich mehr.
Normalerweise schreibe ich anders.
Normalerweise ist nicht jetzt.

Vielleicht werden diese Zeilen eines Tages der Anfang meines ersten Romans.
Erst heute habe ich mit meiner Freundin am Telefon darüber diskutiert und zum ersten Mal habe ich das Gefühl eine Geschichte entwickeln zu können, die nicht gezwungen wirkt, die ich auch lesen würde ohne mich hindurchzuquälen, die keine Erwartungen setzt, die ich ohnehin nicht werde erfüllen können.

Manche Leute gehen eine Beziehung ein, um nicht mehr einsam zu sein. Manche eine Freundschaft. Widerrum Andere suchen ein Haustier, ein Hobby oder eine Wolke am Himmel, die aussieht wie ein Gesicht. Das bin ich.
Sie müssen wissen: Menschen tragen keine Züge für mich. Sie sind blank, sie sind starr, sie sind zu ernst um ernst genommen zu werden und zu absurd, um noch witzig zu sein. Ich  fürchte sie. Manchmal ekel ich mich sogar, wenn sie mich anlächeln, anblinzeln auch nur den Anschein erwecken, sie nähmen meine Existenz zur Kenntnis. Ich mag es nicht, wenn Leute Dinge tun, die ich selber nicht gerne machen würde.
Mir reicht es, durch eine Fensterscheibe das Leben zu beobachten, zu wissen wie es langsam an mir vorbeischleicht, ebenso wie ich so oft vor ihm davongeschlichen bin. Mir reicht es durch die feinen Stoffe billiger Gardinen zu spähen um einem gelegentlich ertönenden Lachen zu folgen. Ob man das Ironie nennt?
Ein Stück Glas, das für mich die Welt bedeutet.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Style Idol - Zooey Deschanel







Man mag es glauben oder nicht, aber zu Anfang hatte ich mit Zooey Deschanel ungefähr so viel zu tun, wie Katzen mir Fahrrädern. Vielleicht noch weniger, da ich ihre ganze Existenz nur sehr peripher anerkannt habe. Ich kannte 500 days of summer nicht, empfand die Pilotfolge von New girl als gezwungen und wusste um ehrlich zu sein nicht, wo ich die Frau einordnen sollte. Also ließ ich es.
Eines Tages allerdings kam ich auf die glorreiche Idee mich zu fragen, welche Schauspieler meine Freunde in einer Verfilmung meines Lebens verkörpern würden. Und einige erwähnten, sie könnten sich Zooey in meiner Rolle vorstellen. Nicht falsch verstehen - Zooey Deschanel ist atemberaubend schön und ich kenne meinen Platz auf jeden Fall, aber es hat mir geschmeichelt und mich dazu gebracht New girl nochmal eine Chance zu geben.

Und - Ihre Kleider. Ihre Haare. Ihre Augen.
Die Frau hat in der Modegeschmacks- und Genlotterie gewonnen.
Mein Pony wird nie so perfekt liegen und ich habe nie jemanden gesehen der so hübsch in A-line Kleidern aussieht.

Dienstag, 23. Juli 2013

Wishlist: Colourful and random

Habe ich jemals erzählt wie sehr ich Muster liebe?
Hier rede ich jedoch nicht von Schottenmuster, Pünktchen oder Streifen, wenngleich es keinen Tag gibt, an dem ich eines dieser Schätze verwehren würde.
Nein, ich rede von den vollends wahllosen Mustern, die sich nur allzu gerne in den "Vintage inspirierten" Bereichen finden lassen. Hier gilt: Je wahlloser, je unverständlicher desto besser.

Das rangiert von relativ sinnigen Motiven wie Vögelchen oder Katzen, bis hin zum absoluten Wahnsinn, der durch Pitbulls und Tomaten Gestalt annimmt.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich liebe Pitbulls und Tomaten.

Darum habe ich meine heutige Wishlist gänzlich dem Thema Motive und Musterungen gewidmet.


Sonntag, 21. Juli 2013

Mein Leben in winzigen Bildern.

Die Tage ziehen an mir vorüber, die Welt dreht sich so schnell und dennoch stehen meine Füße still.
Wenn ich zurückblicke, kann ich kaum glauben, dass mein letzter Unterrichtstag schon drei Monate her sein soll. Zu frisch sind all die Erinnerungen, zu kurz die herannahenden Tage, die mich immer aufs Neue mit Ereignislosigkeit überwältigen.
Das Geräusch von Kreide auf einer Tafel, das Rascheln von Papier und Taschen, Das morgendliche Verrücken vieler Stühle und leises, müdes Gemurmel neben dem Kratzen eines Stiftes auf Papier. 
Es fühlt sich so nah an.
Gänzlich als müsse ich nächte Woche früh aufstehen, um vor dem ersten Klingel den Unterrichtsraum zu betreten.
Wie eigentümlich der menschliche Verstand sein kann, wenn die Gewohnheit erstmal Besitz von ihm ergriffen hat. Nichtsdestotrotz die Gewohnheit der letzten 15 Jahre.
Undenkbar ein neues Kapitel aufzuschlagen.
Ich hoffe zumindest, dass der Weg mich zu einer Universität führt.

Als Nebenwirkung der kriechenden Zeit, habe ich aber auch zu schätzen gelernt meine Tage mit Kleinigkeiten zu füllen. Tage, die ich gestalten kann, wie ich es mir wünsche.
Freude an Schönheiten des Alltags. An Unsinnigkeiten. Vielleicht auch die höchst sonderbare Freude, die ich neuerdings empfinde, weil ich Dinge schaffe.
Aufräumen zum Beispiel.


Stadtbummel 
Bärchen schlabbert Tee
Ein Eis um Acht Uhr morgens
Meine neue Tasche
Quality time without quality picture

Donnerstag, 18. Juli 2013

I used to think maybe you love me






Kleid: Zara
Strumpfhose: Orsay

Das Schönste an der Sommermode ist doch die Tatsache, dass man sich einfach nur ein Kleid überwerfen muss und meist sieht man aus, als habe man sich große Gedanken um sein Outfit gemacht. Im Winter verbringt man viel zu viel Zeit damit sorgfältig die Kombinationen abzuwägen, damit jede dicke Zwiebelschicht auch zu der anderen passt.
Im Sommer benimmt man sich wie ein Dumbo und hat dennoch eine Chance darauf durchzugehen.

Dienstag, 16. Juli 2013

Style Idols: Blogger

Heute präsentiere ich ausnahmsweise mal keine Prominente im eigentlichen Sinne. Weder Paparazzi, noch aufgedrehte Fanscharen folgen ihnen durch den täglichen Einkauf in den Supermarkt, aber dennoch sind sie wunderschön und haben einen Stil entwickelt, der mich jeden Tag aufs neue inspiriert.





Pastellfarbene Zuckerwattenhaare, bunte Vintagekleider und ein Lächeln, das selbst die Frauen aus den Werbungen der Fünfziger vor Neid erblassen lassen würde.


Kate von Scathingly Brilliant:


Sie gehört wahrscheinlich zu den niedlichsten Gestalten der Bloggerwelt, ihre A-Linien Kleider mit wunderschönen Mustern sind immer ein Traum, den ich ihr nur zu gerne stehlen würde.
Eine Katzenlady mit künstlerischer Ader und dem attraktivsten Zimmer.

Alina aus dem Outfitblog Mon petit monde:


Und hiermit lässt sich die erste deutsche Bloggerin in meiner kleinen Vorstellung finden. Ewig unterlag ich dem Fehlglauben ich würde nie einen Modeblog finden, der all das vereint, was ich an meinen zumeist amerikanischen Stilidolen so mag, doch die Entdeckung von Alinas Blog belehrte mich eines Besseren. Unheimlich schöne Kleidung, immer die richtige Kombination und als Krönung die hübschesten Gingerhaare.





Und somit endet mein kleiner Ausflug in die Welt der von mir so bewunderten Modeblogger mit Retro street station. Ein ausgefallener Stil, der jedoch alles zu vereinigen weiß, was Geschmack hat. Vintage inspiriert und Vintage inspirierend und ich liege auf dem Boden.

Dies sind natürlich nicht alle.
Es gibt noch viel mehr atemberaubende Blogger dort draußen, die mich inspirieren und mit ihrem Modegeschmack ansprechen, doch sie alle aufzuzählen erfordert nun zu viel Zeit und zu viel Platz, Allerdings bin ich nicht abgeneigt, diesem Post noch einen zweiten Teil anzufügen, um zumindest einen etwas größeren Teil dieser tollen Gemeinde abdecken zu können.