Donnerstag, 18. Oktober 2012

The fault in our stars


Und ja, das ist eine Animation zum Kauf: 
Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green


Und nun zu mehr Kaufanimationen.

Die Wishlist wird natürlich nicht jeden Donnerstag erscheinen, aber wenn sie es tut, dann Donnerstags. Um einem Missverständnis meines Blogplans vorzubeugen.
So gierig bin ich dann doch nicht. ;D



Everything has its time and everything dies

Ups, da habe ich mich doch glatt mit meinem Outfitpost im Tag vertan!
Nun, ich denke man mag es mir verzeihen, haha. :D


Pullover: H&M
Schleife: H&M
Hose: Pimkie
Schuhe: Reno


Entschuldigt die miese Qualität.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Looking thorugh a window glass - Consolation for the timid


Eine Brille zu tragen ist für mich mehr als nur die Möglichkeit meine schwachen Augen auszugleichen.
Eine Brille ist Ausdruck der Persönlichkeit, ein Modestatement, wie jüngste Trends beweisen und letztlich auch meine Möglichkeit Unsicherheit zu verbergen.
Leider bin ich nicht gerade mit einer zierlichen Nase gesegnet. Demnach ist es auch immer das erste, das mir auffällt, wenn ich anderen Leuten begegne: 
Wie ist ihre Nase geformt? Ist sie klein, ist sie groß? Schief oder gerade? Ich bin so neidisch!
Durch meine Brille habe ich die Möglichkeit die schlimmsten Aspekte zu verbergen, wofür ich jeden Tag dankbar bin.

Ich träume von einer niedlichen Stupsnase, wage es nicht mich im Bett mit meiner Partnerin von ihr wegzudrehen, da sie das Profil sehen könnte. Es belastet mich mehr als es das tun sollte.
Denn mal ehrlich:
Eine scharfe Nase entspricht sicher nicht dem gängigen Schönheitsideal, doch kann man sie als gebildet, erwachsen und literarisch bezeichnen.
Sie vermittelt eine Ahnung von Intelligenz und noblen Zügen...
Trotz allem fällt es mir schwer sie so zu akzeptieren wie sie ist, womit ich garantiert nicht alleine bin.

Deshalb starte ich demnächst ein neues Blogprojekt, bei dem ich auf Mitarbeit von anderen Bloggern hoffe.

"Consolation for the timid"

Der englische Blog "laughing with broken eyes" inspirierte mich in erhebenden Texten dazu, auch den deutschsprachigen Bloggern die Möglichkeit zu geben ihre Geschichte zu erzählen, andere aufzuheitern, ihnen Mut zuzusprechen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind.

Die Regeln lauten folgendermaßen:
Jeden Sonntag schalte ich einen Gastblogtext frei, in dem eine Bloggerin oder ein Blogger über ihre/seine Unsicherheiten spricht, darüber redet wie er/sie damit zurechtkam, dies überwunden hat und lernte sich so zu lieben wie er/sie ist.
Dies kann alles bedeuten: Charakterschwächen, Krankheiten, Probleme mit dem Äußeren, Lebensstile oder Gewohnheiten, die einen nun doch einzigartig und nicht minder liebenswert machen.

Ich hoffe, auf eure Mithilfe um ein kleines bisschen Selbstbewusstsein in die Welt zu tragen.

Meine Wenigkeit einmal ohne Brille. Ich versuche den Mut aufzubringen demnächst ein Bild im Profil hochzuladen, aber für den Anfang ist das schon mutiger als ich lange war.

Montag, 15. Oktober 2012

Eindrücke aus England. Eine Komödie in drei Teilen. Zweiter Akt - Bournemouth


Endlich folgt der zweite Teil meiner kleinen Reihe über meinen Trip nach England. Es gab viel zutun in letzter Zeit, was mich davon abhielt einen so langen Text für meinen Blog zu verfassen. Ich weiß, dass ich eigentlich auch kleinere Einträge hätte schreiben können, doch nach meinem großspurigen Versprechen habe ich mich dies einfach nicht mehr getraut.
Ich lerne: Keine Versprechen abgeben.


Und nun, um unnötiges Drumherumgerede zu vermeiden: 
Bournemouth




Nachdem wir mit der Unterkunft in Brighton fürchterliche Erfahrungen gemacht haben, befürchteten manche bereits das Schlimmste, als man uns ankündigte, wir würden nun weiterreisen. Doch unsere Ängste waren unbegründet, als wir endlich ankamen.

Eine nette, kleine Herberge geführt von einer untersetzten, kleinen Dame mit dem vermutlich breitesten Grinsen Englands und ihrem Ehemann, ein stattlicher Mann mit vollem Schnauzbart und rundem Bauch über dem Hosenbund.
Gleich bei der Ankunft konnten sie ein freundliches Kompliment für meine Kleidung erübrigen und zauberten mir so ein Lächeln auf die Lippen. Ich weiß, dass ich leicht zu bebauchpinseln bin, haha.



Meike, eine sehr quirlige aber ruppig-ehrliche Person, Denise, die klein, vernünftig und meist in lustiger Stimmung anzutreffen und meine Person, schliefen in einem Zimmer unterm Dach, zu dem eine lange Treppe führte. Überall in England, wie mir schien, gab es weiche Teppiche in warmen Tönen und kreativen Mustern auf den Fluren der Gaststätten und Herbergen. Dies versprühte einen gewissen Flair an Heimeligkeit, ließ mich zurückdenken an die Zeiten meiner Kindheit in denen unsere Wohnung ebenso mit solchen Böden versehen war.
Das Zimmer war sehr klein, doch sauber und sichtlich gepflegt. Das kleine Bad hier einladend hell und es wurde uns sogar ein Wasserkocher mitsamt Tee und Zucker bereitgestellt an dem wir uns sogleich gierig bedienten. Ich liebe Tee!





Die Mädchen, die mit Denise, Meike und mir auf ein Zimmer geschickt wurden, fanden natürlich trotz allem das Haar in der Suppe. Anscheinend gab es einen Fleck im Teppich, der einen zugegebenermaßen eher gewöhnungsbedürftigen Geruch verströmte. Aber war es bei weitem nicht so schlimm wie die Beiden versuchten laut kreischend kundzutun. Nun, dies ist dies.

Am nächsten Morgen, nach einer wirklich ruhigen und erholsamen Nacht, machten wir uns auf den Weg zu Stonehenge - ABER HALT! 
Der Bus entschied sich anders. Er blieb stehen. Und versperrte im gleichen Zuge allen Autos die Weiterfahrt. Wir warteten, wir schoben, wir schnatterten...Wir fotografierten mit dem Handy, wir warfen Passanten entschuldigende Blicke zu.
Und gerade als alle Hoffnung verloren schien, konnten wir weiter. Puh!


Stonehenge beeindruckte mich sehr. Ich habe bereits zuvor ein wenig zur Geschichte der Steinansammlung erzählt, doch zu wissen welche Vergangenheit dahintersteckte, wer schon alles diesen Boden betrat, diese Felsen sah, hier betete, hier in die Zukunft sehen wollte, in der wir nun leben....Es macht nachdenklich.





Darauf unternahmen wir einen Ausflug nach Salisbury. Eine atemberaubend schöne Stadt, die mich obwohl es sich hierbei nicht um Frankreich handelte unweigerlich an das kleine Dörfchen in die "Schöne und das Biest" erinnerte. Ein altmodischer Charme zog durch die bepflasterten Gassen wie eine leichte Brise, streifte unser Bewusstsein mit Vergänglichkeit. 



Burger King...Oh, wie romantisch verklärt du doch bist.




Nach einer eher kurz ausfallenden Erkundungstour betraten wir die Kathedrale von Salisbury, in der die berühmte Magna Carta zu bestaunen war. Ein Dokument, welches von derartiger Wichtigkeit für alles war, was den heutigen, englischen und auch amerikanischen Staat begründet: Sie garantierte eine Verfassung, machte die Menschen frei von Willkür, gab ihnen Hoffnung auf ein freieres Leben!

Und nicht nur das. Die Gemäuer, die Gräber, die Vergegenwärtigung was dies bedeutet, was wir sind, wir leben Geschichte, wir sehen sie und werden durch Berührung wie durch Magie Teil von ihr.


Wir alle, Wir alle gehen in die Geschichte ein.
Egal wie unbedeutend wir doch für sie als großes Ganzes waren...
Und dieser Gedanke ist aufregend.








Mittwoch, 3. Oktober 2012

Raggedy man...Goodbye

Morgen früh wird der zweite Teil meines Englandaufenthaltes erscheinen, aber für nun, habt einen weiteren Outfitpost. Momentan sind die Zeiten relativ hektisch und ich nutze jede freie Minute, um ein wenig auszuspannen.


Übrigens ist heute Tag der deutschen Einheit. (Wie jeder mitbekommen haben wird)


Am 3. Oktober 1990 wurde die Deutsch demokratische Republik Teil der Bundesrepublik und ließ uns offiziell wieder zu einem Land werden.


Unpassenderweise trage ich weder schwarz/rot/gold, noch wurde mein Bild in Deutschland geschossen. 


Kleid: Primark
Jacke: H&M
Tasche: Primark
Schuhe: Reno
Tuch: Bijou Brigitte

Sonntag, 30. September 2012

All my love to long ago


Dieser Outfitpost ruht schon seit längerem in meinen Archiven und bevor der Herbst endgültig alles in bunte Blätter hüllt und ihn mir somit entreißt, veröffentliche ich ihn jetzt. <3




Kleid: Kult
Schuhe: Pimkie
Haarschmuck: Bijou Brigitte

Donnerstag, 27. September 2012

Fangt an zu leben! Eine Rede an den kleinen Mann.

Wir müssen anfangen zu leben! Wir müssen aufhören zu hassen! Wir müssen anfangen zu denken! Wir müssen aufhören uns selbst zu verleugnen!

Was ist der Mensch?
Er ist die Summe allem was ihn ausmacht. Er ist die große Ausnahme der Philosophie, der Wissenschaft.
Das Wesen, welches sich selbst ergründet. Es hinterfragt sich, ist selbstkritisch. Es ist dazu fähig sich selbst zum Gott zu erheben und zum Ungeheuer zu degradieren. Seine Worte sprechen von narzisstischem Selbsthass, unterliegen jedoch den Formen die ihm gegeben.
Er formt Gesellschaften, bildet Normen, weist in Richtungen und ebnet dabei Wege, die nie zuvor ein Lebewesen betreten durfte. Wir sind privilegiert. Wir sind einzigartig. Wir sind Menschen.

Und doch habe ich Menschen an dieser Gesellschaft zerbrechen sehen.
Zusammengepfercht, abgestempelt, ausgegrenzt - Das Paradoxum unserer Intelligenz begründet sich auf den hier erwachenden Trieben der Selbsterhaltung. Sind wir dessen nicht erhaben?
Ha! Und was haben wir überhaupt mit der Gesellschaft zutun? Was sagt sie mir? Wieso Ich?
Es ist falsch sich hinter diesem Begriff zu verstecken. Die Gesellschaft ist keine ominöse Masse, die gesichtslos Leben zerstört und Regeln diktiert.
Die Gesellschaft, das bist DU! Das ist sie, die auf den Bus wartet. Das ist er, der die Hand seines Kindes hält. Wir sind es. Wir.
Und zu sagen, dass all das Schreckliche das um uns geschieht nicht in unserer Hand liegt, zu erklären wir seien nur ein Mensch, so winzig klein und nichtig. Sich erschlagen, Sich erdrückt zu fühlen von der Last der schieren Masse ist eine bequeme Lüge hinter der sich zu verstecken uns ein angenehmes Leben verschafft.
Doch sind wir Fußspuren im Sand. Ein jeder. Wir leben unser Leben, um mit der nächsten Woge hinfortgespült zu werden. Auf ewig fort und bald vergessen.

Ist es das wert? Diese Gesellschaft?
Wir sind abgestumpft. Wir sind leer. Wir wandern gedankenlos durch diese Welt, reihen uns ein im Gleichschritt der Trommeln, deren Schläger wir nicht kennen. Wir haben uns die Ideale jener Hochglanzpapiere in den Rachen gestopft und ersticken nun daran. Unsere Seele begraben unter dem bleiernden Schleier des Einheitsbreis.

Wir sind die Generation des emotionalen Mittelmaßes!
Wir sind die Generation der Schamlosigkeit!
Wir sind die Generation, die sich in extreme spalten muss, um dem omnipräsenten Schmerz in uns zu entgehen!
Wir saufen, wir rauchen, wir rebellieren mehr als je zuvor. 
Doch fragt man uns nach einem Buch, einem Film, einem Lied, so zitieren wir die Texte, so zucken wir ratlos mit den Schultern und nuscheln eine einsilbige Einschätzung.
Wo sind unsere Worte nur hin? Wo ist unser Herz? 

Wo ist die glühende Leidenschaft, die durch unsere Adern fließen kann, in uns Sehnsüchte und große Träume erweckt?
Wo sind die Menschen, die einer Sache ganz und gar verfallen?

Werden jene nicht verlacht?

Wacht endlich auf!! Werdet lebendig!!
Ein Ereignis ist nicht "cool", "geil" oder "gut".
Die Dinge sind nicht "In Ordnung", "Scheiße" oder "dumm"
Das Leben ist so viel mehr!
Es ist bezaubernd, es reißt Welten ein, es ist fabelhaft, großartig, so melancholisch, anrührend, mit den blutroten Farben des Zorns auf die Leinwand der Welt gemalt!

Es ist hier und dort und überall!
Es ist so zerbrechlich wie Kristall, doch lange nicht so transparent.
Zu denken ist schön! Zu fühlen ist toll!

Also denkt auch über andere nach!
Fühlt sie mit eurem Herzen, mit eurer Seele.
Sieht sie nicht als Ikonen eures Hasses. Denn Hass ist die einzige Emotion die auf dieser Welt keinen Platz findet. Gewaltlose Wut ist wunderschön. Sie lässt uns pulsieren, erbeben, uns wissen dass wir lebendig sind und in ihrem seichten abebben eine Salbe für unsere Wunden.
Doch woher der Hass? Er ist stumpf, er zerbricht was vereinigt gehört.
Niemand verlangt, dass ihr all eure Differenzen beilegt. Das Leben ist nicht so und soll nie so sein.
Schmerz muss gefühlt werden. Schmerz muss gelebt sein. Schmerz will es so!
Denn nur dann dürfen wir auch Freude empfinden.
Sogar Lästern hat seinen Platz, seinen Ort, seinen Zweck für das Heil unserer Seele...
Doch zerstört nicht euren Nachbarn.
Ihr seid Menschen. Ihr seid die große Ausnahme dieser Natur.
Ihr sollt fühlen. Ihr sollt fühlen lassen. Ihr sollt die Vielfalt unserer Welt mit der Zunge erschmecken, mit den Fingerspitzen sanft ertasten, mit den Augen einfangen und dem Herzen festhalten.

Handelt auch so wie das Potenzial das euch gegeben wurde es verlangt.
Ihr seid nicht groß. Ihr seid klein.

Ihr seid Goethe, der die Welt in Worte hüllte, ihr seid Van Gogh der die schillernsten Farben sah, Ihr seid Beethoven und in euren Händen haltet ihr die neue Mondscheinsonate.



Music is friendship: Edmund - Thoughts of flight

Edmund - Thoughts of flight



Der Sänger dieser wundervollen Band ist ein Darsteller aus Doctor who.
Sein Name ist Arthur Darvill und ja, seine schauspielerischen Talente kommen seinem nicht abzusprechenden musikalischen Talent durchaus gleich. <3

Mittwoch, 26. September 2012

Time and relative dimension in space





Kleid: Primark
Strumpfhose: H&M
Tasche: Primark
Schuhe: Reno

Sonic Screwdriver: Beatle
Haarspangen: Bijou Brigitte

Stonehenge wurde in der frühen Steinzeit gebaut, wobei sich keiner so recht erklären kann, wie die Formation ohne die Hilfe moderner Methoden zustande kommen konnte.
Es wird allerdings vermutet, dass es ähnlich von statten ging wie der Bau der Pyramiden.
Stonehenge gilt als Kultstätte an der man Opfer darbrachte und wichtige Rituale abhielt. 

Zudem ist dies auch ein Setting der britischen Science-Fiction Serie "Doctor who", zu deren Anhängerschaft ich mich mit Leidenschaft zähle.

Eindrücke aus England. Eine Komödie in drei Teilen. Erster Akt - Brighton.

Nun komme ich endlich dazu wie versprochen über meine Reise nach London zu berichten, die ich Anfang des Monats antrat. 
Viel Spaß!

 Nein, ich schäme mich nicht, etwas dümmlich auszusehen.


Freitagnacht, alles schläft, Mönchengladbach liegt in tiefem Schlummer allein aus einer kleinen Zweizimmerwohnung ist das von den heruntergezogenen Jalousien dämmrige Licht zu vernehmen. 
Ich stolpere durch meine Wohnung, stoße leise Flüche aus, während ich mit wunden Knien auf dem Boden herumkrieche, um ihn zu putzen. 
Jeder gewöhnliche Mensch, der in Urlaub fährt und sein Heim Anderen anvertraut, wird intelligent genug sein, es vorher ausreichend zu säubern - Ha! Falsch gedacht.

Denn ich hielt es für sicherer, für angenehmer die ganze Nacht vor meiner Abreise durch die Zimmer zu eilen,  Flächen zu reinigen, Wäsche aufzuhängen, Kleidung zu sortieren, Abzuspülen und die Überreste zerdepperter Teller aufzuheben.
Wusstet ihr, dass es Katzen ganz besonders lieben sich beim Erbrechen im Kreis zu drehen?

Und gerade, als ich erschöpft doch mit mir wohlig zufrieden im heißen Wasser meines Bades versinke, dringt der gar liebliche Klang des Würgens erneut an mein Ohr. 



Die Zwölfstündige Busfahrt verliert sich in einem Gemisch aus aus Schlaftrunkenheit und traumverlorener Nahrungsaufnahme in den Pausen.
Doch dann: Brighton!
Die Überfahrt war für mich etwas vollkommen Besonderes. Etwas Neues. 
Nicht, weil ich noch nie verreist bin. Nicht, weil das Schiff luxuriös, besonders eindrucksvoll oder spannend gewesen ist. Nein, es war der erste Eindruck eines Landes, welches ich so lange besuchen wollte, dass ich diesem Urlaub schon lange entgegenfiebern musste.

Kitschige Schlüsselanhänger mit der Union Flag, rote Telefonzellen, die man sich auf die Kleidung bügeln, nähen, stanzen, kleben konnte! Briefmarken! Tassen! Postkarten noch und nöcher!
Ein sinnbefreites Touristenparadies. Meine Kamera umklammernd und mit Karten beladen watschelte ich klopfenden Herzens voran.


Die Ernüchterung kam im Hotel, das wir in Brighton bezogen.
Die Atmosphäre war kühl, nicht besonders sauber und die Gänge erweckten in mir den nicht zu widerrufenden Eindruck, dass gleich die Lichter zu flackern beginnen würden, um Platz für ein Monster zu machen. Ich sah mich bereits als erstes Statistenopfer einer billigen Horrorfilmproduktion kreischend die Treppe hinabstürzen, dazu verdammt einen demonstrativen Tod zu sterben.


Um die Spannung sogleich zu ruinieren: Zu meinem Glück geschah dies nie ;D




Brighton selber ist eine wunderbare Stadt. Das Meer mitsamt Pier ließen die schwärmerischen Gedanken eines anglophilen Mädchens ungeahnte Wogen schlagen.
Kleine, verspielte Lädchen reihten sich in engen Gassen in denen man die Häuserwände zu beiden Seiten zugleich berühren konnte. Verschnörkelte Schilder und unbekannt süße Düfte schlugen einem von überall entgegen. 
Die Menschen waren so freundlich, so zuvorkommend, dass einem das Herz aufging.
Natürlich hatte dies sicherlich etwas mit unserem Status als Urlauber dort zutun, doch bilde ich mir ein, dass das Lächeln dort etwas wärmer, das Gras grüner und der Himmel - Nun, ja...Der war grauer als hier.



Wir besuchten das Lustschloss von König Georg dem |V und obgleich wir keine Fotos machen durften verrate ich nicht zu viel, wenn ich erzähle, dass es mir den Atem verschlug. So viel Pracht, so viel Prunk, malerische Verzierungen, Kronleuchter die von detailgetreuen Drachen festgehalten wurden, Becher aus Gold, riesige Küchenanlagen und überall der Flair der Vergänglichkeit, der wie ein Geist durch die Hallen spukte.







Sonntag, 9. September 2012

No place like London



Nach längerer Abwesenheit bin ich zurück. Und habe viel zu erzählen mitgebracht!
Meine Studienfahrt führte mich in das Land meiner Träume: Großbritannien. Genauer gesagt England.
Ich werde später noch einen längeren Eintrag über meine Zeit dort schreiben, aber vorerst reicht es wenn ich das heißbegehrte Fazit schon einmal vorweg nehme:
Die mir so geliebte Insel hat mich nicht enttäuscht.

Outfit:
Kleid: Kleiner Laden in der Innenstadt Brightons
Jacke: Promod
Strumpfhose: H&M
Schuhe: Reno
Handtasche: Primark


Sonntag, 24. Juni 2012

Instagramm



Wenn Satan mit Adolf Hitler flirtet,
Wenn Eva Braun die Mutter von Romeo und Julia wird



und Eva aus dem Paradies die Mörderin einer Wirtin, dann weiß man:
Man ist in meiner Theater AG.



Das Stück ist unheimlich witzig, gar surreal.
Und wenn es mir möglich ist, werde ich Bilder oder vielleicht sogar Videos der Aufführung posten, um euch einen vernünftigen Eindruck zu vermitteln. : D



Gestern war ich mit einer Freundin zum ersten Mal im Primark:
Kennt ihr das Gefühl Blasphemie zu begehen, wenn ihr ahnungslos erklärt noch nie einen bestimmten Ort betreten, einen bestimmten Film gesehen, ein bestimmtes Buch gelesen zu haben? 
Jep. Das war Primark für mich.


So viele Hauls auf Youtube, So viele schwärmende Mitschüler, so viel- Viel eben!
Ich sage gleich vorweg: Ich wurde nicht enttäuscht. Ich werde im Verlauf des Tages sicher noch Bilder meiner Errungenschaften posten.
Ich kämpfte mich wagemutig durch die Massen einkaufswütiger Damen, die ihre Ellbogen nicht nur zum Schein haben. Ich ließ mich tapfer von einer Flut aus drängenden Menschen mitreißen, ich stellte mich den Herausforderungen schwerer Taschen wie Sisyphos auch seine tragische Arbeit nicht scheute.

Und ohne weitere Umschweife: Instagram!



Ich werde nun das Chaos in meiner Wohnung beseitigen und mich den Freuden des Geschirrspülens hingeben. Bis später!


Dienstag, 19. Juni 2012

Allein in meiner Haut

Eine Supernatural Fanfiktion über den Engel Castiel, die allerdings auch ohne viel Hintergrundwissen wirken kann.
Sie entspringt meiner Feder und ich hoffe, dass sie euch gefällt.

Und Gott schuf die Welt. Und Gott schuf den Schmerz. Das Unglück begann in jenem verheißungsvollen Moment, der wie Blei auf den Schwingen der Zeit zu liegen schien.
Als ich dich sah, sah ich Ehrlichkeit. Weiße Federn befleckt von ewigem Pech. Die Wahrheit, in Lüge zu vermodern verdammt. Ich fürchte mich nicht, ich tat es nie.
Doch Unendlichkeit zu fassen...Das ist als wolle man die Tautropfeneines jeden Morgens mit der Zunge schmecken. So bist du.
Wild. Frei. Voll leidenschaftlicher Liebe und hochtrabenden Hoffnungen.
Alles was mir nie vergolt war zu sein.
Was ist der Regenbogen, wenn man Farbe nicht versteht? Doch als deine Mundwinkel sich anhoben wusste ich: Ich verstand.
Mensch zu sein war fremd. Ich verfing mich in "Wenn und wäre gewesen", ließ mich erfüllt von Hochmut im Meer der guten Absichten treiben. Jeder Schritt in die dunklen weiten der Fehlbarkeit, des menschlich Seins, des Du-Seins schien so wahr, schien so gut, schien schon lange vorbestimmt.
Ich sagte einmal, dass ihr Kunstwerke seid. Feingliedrige Finger, die Haut an Haut die Liebe des Anderen zu Ertasten vermochten, Stimmen, welche vor Schmerz erzittern, vor Erbarmen ganz warm, vor Zärtlichkeit überflossen. Überwältigung. Doch so zerbrechlich...
Warum nur sah ich nicht wie verschlungen der Weg an deiner Seite werden sollte? Und als ich mich umdrehte, warst du fort.
Ich sah in Sams Augen. Ich fühlte die Schuld, deren Drohung mich zu ersticken womöglich nur Gerechtigkeit verheißen sollte. Zum ersten Mal tanzten meine Lippen den bitteren Reigen mit "Es tut mir leid".
Nun sitze ich hier, lasse zu, dass die kalten Wände immer drückender, immer drohender näher kommen, während scharfes Säuseln meine Ohren erfüllt. Das Blut rauscht in meinen Adern. Dean, dank dir weiß ich, was Mensch sein bedeutet. Was Lieben eigentlich heißt.
Meine Augen brennen vor Schmerz, meine Hände sind sicherlich taub. Ich vermisse. Eigentümliches Drängen, das dies ist. Euer Lachen. Das leichte, skeptische Kräuseln deiner Stirn. Gar diese dir ganz eigene, zähe Stille, die dich wie die Luft zum Atmen umgibt.
All die kleinen Streitgespräche, die euch Menschen die Seele der Familie sind. Denkt ihr ebenso? Sam und Du. Verzeiht, wenn der Schwachsinn mich ergreift, bevor die Sinne mir schwinden. Verzeiht, wenn ich egoistisch Dinge verlauten lasse, die euch niemals erreichen mögen.
Wenn es sein darf, will ich gerne wieder bei euch sein.
Bin ich nun Mensch genug?

Music is friendship: Gorillaz - Amarillo

Aus ihrem neuesten Album "The Fall", welches mit melancholischeren, sanfteren Tönen aufwartet.
Mein Lieblingssong, von meiner Lieblingsband.


Montag, 18. Juni 2012

Time for some stalkin'

Find me:





I wonder how I live.

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, das immerhin schon zwei Jahrzehnte beinhaltet, erschließen sich mir so einige Dinge noch immer nicht ganz:
Wie wurde das Foto vom Bau der ersten Kamera geschossen?
Wie können Mädchen sich in Tube Tops bewegen? (Meinen Respekt an dieser Stelle)


Und wie zum Himmel habe ich es geschafft bis heute zu überleben?

Ich gehöre nicht nur zur tollpatschigen und unglücklichen, sondern auch zur unaufmerksamen Sorte Mädchen, was mich schon so einige Male in unfreiwillig komische Situationen brachte.



Wie zum Beispiel geht man rückwirkend damit um, dass man sich lauthals darüber beklagt hat, dass die Supernatural Folge mit "Just in Bello" den unsinnigsten Titel trüge, den man je gehört hat. So ein Schwachsinn! Was soll Just in Bello überhaupt bedeuten?
Irgendwann las ich schließlich irgendwo: "Jus in Bello"
"Da hat wohl jemand das T vergessen - Eine Sekunde!!"
Sieben Jahre angestrengter Latein Unterricht machen sich plötzlich bezahlt, wenn man in glorreichem Strahlen herausfindet, dass es sich um "Ius in Bello" handelt, was soviel bedeutet wie "Das Recht im Krieg" und weitaus sinniger erscheint als das zuvor angenommene.

Prägnant wird es, wenn ich mit überzeugtem Lächeln tweete: "Auf meinem Waschmittel steht Pfirsisch Pfirsische. Warum nur?!" Ehe man irgendwann erkennt, dass es sich um die "Pfirsisch Frische" handelt.

Jene Tendenz dazu den Kopf in den Wolken zu tragen erhielt erst letztens eine ganz besonders peinliche Note, von der ich nur ungern behaupte, dass sie bezeichnend für mein ganzes Leben ist:
Nach einem langen, anstrengenden Tag gönnte ich mir ein heißes Bad mit Schokobadezusatz.
Normalerweise ist mir durchaus bewusst, dass Badeschaum ungleich Milkaschokolade ist, doch roch es so unwiderstehlich gut, dass sich in mir eine leise Idee auftat.

Vorsichtig, sehr langsam bewegte ich meine ausgestreckte Zunge auf die braune, zähe Flüssigkeit zu, dachte nicht mehr nach verführt von diesem süßlichen Duft, doch-
Es schmeckte derart abartig, dass ich sofort die Packung umdrehte und lesen musste:
"Um das Verschlucken der Flüssigkeit durch Kinder unter Acht Jahren zu verhinden, wurden Bitterstoffe hinzugefügt."
Na, bitte. 
Ich möchte zurück in den Kindergarten!

Wenn die eigene Freundin einen bereits behandelt wie eine zurückgebliebene Dreijährige, die am besten in Luftpolsterfolie eingewickelt ihr unaufgeregtes Dasein fristet weiß man was Sache ist. 

Ich laufe gegen Gegenstände, Beklecker meine Kleider (Besonders gern die vollkommen weißen), werfe Dinge um und muss die Faustregel aufstellen:
Je galanter ich dahinschwebe, umso tölpelhafter falle ich flach auf das Gesicht.

Geht es euch auch so?


Freitag, 15. Juni 2012

If I had the chance to start again, you would be the one I'd come and find.




Kleid: H&M
Cardigan: H&M
Strumpfhose: C&A
Anstecknadel: I am
Schuhe: Deichmann

Und ab heute geht der Blog einfach weiter, als sei ich nie abwesend gewesen.
Ich war eine Woche lang bei meiner Freundin und bin noch immer ganz euphorisch, auch wenn das nun einige Zeit zurückliegt.
Sicherlich erfahrt ihr zu diesem Thema später noch mehr. <3


Mittwoch, 6. Juni 2012

Every story has its beginning

And this is mine.

Fauler Blogger ist faul.
Ab heute schwöre ich mehr Aktivität hier.


Dienstag, 10. April 2012

My dreams they gotta kiss because I don't get to sleep, no

Ein weiterer Outfitpost von mir.
Sie werden etwas regelmäßiger und ich bilde mir auch ein, 
dass sie etwas angenehmer anzuschauen sind als zu Anfang.
(Auch wenn ich mich noch immer nicht mit diesen wunderschönen Fashion-Bloggerinnen messen kann/ No fishing for compiments intended)
Dieses Kleid trug ich zu Ostern bei meiner Großmutter und ich hatte einen wirklich tollen Tag dort!



Kleid: H&M
Strumpfhose: H&M
Stiefel: Deichmann
Haarschmuck: Bijou Brigitte

Nichts zu fühlen im Frühling, wie amputiert

Heute möchte ich euch ein Gedicht vorstellen, dass meiner Meinung nach zu den Schönsten der modernen Lyrik zählt: "Wussten wir was den Reigen in Gang hält?" - Durs Grünbein.
Die Verzweiflung, ausgedrückt durch die gegensätzlichen Thematiken wie amputiert, verletzt und Glücklich, oder Himmelsschrei, geht nahtlos auf den Leser über und ich verbinde mit dem Gedicht das schaurige Gefühl dem Partner nicht nahe genug sein zu können. Die eigenen Sorgen, die eigenen Ängste werden in einem selbst zu Monstern herangezüchtet die verschlingen, in der Nähe zum Anderen sich aber doch nicht auflösen wollen. In seiner Haut ist jeder alleine.
Aber obgleich der Schmerz an der Seite eines Geliebten doch für sich zu sein unerträglich wird, so löst man sich doch nicht, aus der Scheu heraus nicht nur einsam, sondern auch verlassen zu sein.

Wussten wir, was den Reigen in Gang hält?
Dass Lieben einsamer macht,
Schien erwiesen. Jeder behielt ihn für sich,
Seinen Dorn, bis zur Unzeit
Das Blut die Verbände durchschlug. Selten
Blieb jemand unverletzt. Eher kroch
Ein Schmerz beim andern unter. Verlassen
Zu sein war das grösste Übel,
Nichts zu fühlen im Frühling, wie amputiert
Vor defekten Riesenrädern …
Wie uns der Wind in die Baumkronen hob,
Aus denen wir fallen sollten,
Glücklich, mit einem langen Himmelsschrei.

Was sagt euch das Gedicht?
Ein besonderes Merkmal der modernen Lyrik ist es ja,
dass jeder darin etwas eigenes findet, etwas eigenes sucht und erkennt.
Habt ihr andere Vorstellungen?

Sonntag, 8. April 2012

Ostern bei mir, oder: Wie das Ei pastellig wurde.

Und der Titel hat mal wieder nichts über den Inhalt zu sagen. :D /Troll

Wie geht es euch?
Ich habe jetzt schon länger keinen Eintrag mehr verfasst.
Und eigentlich liegt es mirschon fast nahe, euch das wundervolle Märchen vom Mädchen ohne Zeit zu erzählen, welches jeglichen, widrigen Umständen zum Trotze sich durch Heerscharen von wichtigeren Beschäftigung gekämpft hatte, um schlussendlich zum heiligen Laptop von Mönchenburg zu gelangen.
Doch ist es nunmal ein Märchen.
Die Wahrheit ist: Ich habe seit einer Woche Ferien  und seitdem kaum etwas zu erzählen, weil ich mein Bett nur verlasse, wenn es denn unbedingt notwendig ist. Somi war mein einziger Kontakt der Pizzabote (der immer wieder auf's Neue eine verstörende One-Man show abliefert) und die täglichen Telefonate mit meiner Freundin.
Nun, da es aber Ostern ist, habe ich mich seit Ewigkeiten, so scheint es, mal wieder schick gemacht und meine Oma besucht. Ich hatte heute unglaublich viel Spaß. Wir haben gegessen, geredet, Ich habe Fotos geschossen und konnte es mir einfach nicht verwehren auf dem Heimweg noch ein Ticket für eine Karrusselfahrt zu ziehen. Ja, vollkommen alleine. Das kann wirklich erfreulich sein!

Und um euchmal einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie das denn so aussieht, wenn eine Gurke Ostern feiert, habe ich einpaar belanglose, kleine Fotos mitgebracht.


Instagram ist wirklich eine praktische, kleine Sache. <3
(Ich heiße dort: HimeTsu)
Ab jetzt werde ich auch sicherlich wieder aktiver sein, versprochen!
Ich habe sogar einen kleinen Text für das nächste "Friday is for literature" verfasst.

Also: 

FROHE OSTERN!

Samstag, 24. März 2012

Music is friendship: Comptine d'un Autre Été


Die fabelhafte Welt der Amélie:

Ich liebe diesen Film von ganzem Herzen.
Also, die Tränen flossen mehr als einmal während der Laufzeit...
Ich glaube, dass ich die letzten Zehn Minuten komplett durchgeschluchzt habe!

Die Liebe zum Detail, die Bilder, die Geschichte...
Er ist wirklich wunderschön.

Freitag, 23. März 2012

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Na? Woher stammt dieses Zitat?
Wer es errät, kriegt ein Stück Schokolade.
Und Google ist hier pfui!

Leider muss das Friday is for literature diese Woche ausfalle...Und alle nur: "Neeein!"
Die Klausurenphase hat mich hart erwischt. Ich gebe zu, keine Zeit zum Schreiben gehabt zu haben. Und ich möchte keinen mit noch einer Fanfiction abspeisen.
Dafür habe ich einen weiteren Outfitpost für euch.




Kleid: New Yorker
Strumpfhose: H&M
Bluse: Pimkie
Schuhe: Deichmann

Ist das Wetter nicht einfach nur zum lieb haben?
Übrigens wurden mir gestern die Haare abgeschnitten.
Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Mittwoch, 21. März 2012

Die erste Blüten des Jahres

Nun, sicherlich nicht. Aber die ersten Blüten, die ich dieses Jahr an einem Baum gesehen habe. Und weil mich das wirklich so gefreut hat, habe ich sie gleich fotografiert. : D



Freitag, 16. März 2012

Erster Outfit post

Ah, ich weiß, dass es noch ein relativ holpriger Post ist, aber ich denke, dass ich irgendwo anfangen muss, wenn ich soetwas doch gerne machen möchte.



Pullover: Promod
Strumpfhose: H&M
Hose: Promod
Kette: Geschenk meiner Oma

Es wäre trotzdem besser, wenn ich schnell jemanden finde, der hin und wieder Mal ein paar Schnappschüsse von meinen Outfits machen könnte, bzw. Wenn ich bald herausfinde, wie man die Kamera aufstellen kann, dass der Selbstauslöser auch nette Fotos macht.
Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, um das Problem zu lösen?

Friday is for literature

Ah, ich habe es gerade noch so pünktlich zum Freitagspost geschafft!
Und ohne große Umschweife, präsentiere ich ein weiteres Werk meines Arsenals:

Dieses Mal handelt es sich um eine sogenannte Fanfiction. Eine Geschichte, die innerhalb eines bereits existierenden, fiktiven Universums geschrieben wurde. Das bedeutet, dass die Charaktere grundsätzlich nicht mir gehören und man mich demnach nur für Ausführungen, Sprachliche Gestaltung und Idee des Inhalts loben könnte.
Da mir die Geschichten ausgehen, weil ich mich zu sehr auf Fanfictions konzentriere, habe ich auch überlegt, zum nächsten Freitagspost etwas gesondert nur für den Blog zu schreiben.
Ich wünsche viel Spaß, auch wenn diese Kurzgeschichte sicherlich nicht etwas für jedermann ist.
Serie: Katekyo Hitman Reborn! Warnung: Homosexualität.

Dies war nicht der Moment. Er wusste es. Es durchzuckte ihn wie ein elektrischer Schlag, der diese Gewissheit durch seinen Körper jagte. Er wusste es. Das Gefühl floss in seinen Adern wie rotes Blut. Dies war nicht der Moment. Es war nicht jener, unvergleichliche, atemberaubende Augenblick, in dem jeder Herzschlag die fragile Atmosphäre zu zerbrechen drohte. Dies war nicht sein Moment. Dies war nicht seine gewollte, kleine Ewigkeit. Wie Tsuna bebend und schluchzend in seinen Armen lag, die Luft nach erstickter Enttäuschung und fader Bitterkeit schmeckend, wurde ihm schmerzlich bewusst, dass dies die Ewigkeit eines zerbrochenen Traumes sein musste.
 
Mit zittrigen Händen wagte er es, den knochigen Rücken des Kleineren zu berühren, obwohl die Furcht ihn zu zerbrechen fürchterlich in seinen Eingeweiden brannte.
Gokuderas Kehle fühlte sich trocken an. Tsunas Körper war so warm und lebendig an den seinigen gepresst, dass ihm der bloße Duft des Anderen ihm den Verstand vernebelte. Bittersüß. So nannte man das, richtig?
Ewigkeiten, so schien es, hatte Gokudera danach getrachtet den Mafiaboss in seinen Armen halten zu dürfen, ihm zärtliche Nichtigkeiten wie hochtrabende Liebesschwüre ins Ohr zu wispern, zu wissen, es werde die Ewigkeit sein – Sein Moment.
Nichts von alledem hier war sein.
Der ironische Stoß, der Tsuna hat in die liebende Umarmung seines Right-Hand-Man fallen lassen, war seine unerwiderte Zuneigung zu einem freundlichen Mädchen mit sanften Augen und wohlwollendem Blick. Das mitleidige Tätscheln der Schulter, ein sachtes Kopfschütteln, als hoffe sie seine Gefühle so weniger zu verletzen und die so umsichtig gewählten Worte waren es, die Tsuna gestoßen haben.
Gokudera war hilflos angesichts der vielen ungesagten, doch oft bedachten Emotionen, stockte im überwältigenden Schatten der Liebe, die Tsuna für Kyoko Sasagawa empfand. Sie. Nicht ihn.
 
Nein, dies war nicht sein Moment.
Und er hoffte, es sollte nicht zu seiner Ewigkeit werden.
 
Das steinerweichende Schluchzen des Brünetten rüttelte grob an den Mauern aus Styropor, die Gokudera verzweifelt um seinen verstand errichtet hatte und die nur dumpfe, schlichte Gedanken zuließ. Nur so konnte er den Kleinen trösten.
Trösten, weil seine Liebe nicht erwidert wurde. Seine...Zu ihr.
Vorsichtig legte er, ohne die scharfen Stiche der Rationalität schmerzen zu lassen, die Hand an das Kinn Tsunas und zwang ihn vorsichtig, so vorsichtig und scheu, ihm in die grauen Augen zu schauen. In die unendlichen Weiten der braunen, von Tränen verschleierten Iris versinkend, vergaß Gokudera was er doch so grausam genau wusste.
Er vergaß es. Zwang sich zu vergessen und ließ seinen Körper, wie von unsichtbaren Fäden geführt, näher an den seines Bosses heran.
Lange hatte er es schon gewollt, wusste was er zutun hatte.
Vor langer Zeit hatte er begonnen den kleineren zu bewundern. Aus Bewunderung wurde Zuneigung, aus Zuneigung Liebe und aus dieser schließlich entwuchs das brennende Verlangen nach Nähe, dass sich bisher nur in einsamen Nächten wagte, aus den dunklen Ecken seines traurigen Herzens hervorzukriechen.
 
Behutsam wanderte seine Hand an Tsunas Wange. Er füllte die Nässe, die seine Tränen dort hinterlassen hatten, fühlte die Enttäuschung schwer brennen. In seiner Brust, in den braunen Augen seines Gegenübers, in seiner Seele.
Und ihm war klar, dass er die Situation ausnutzte, dass er seinen kleinen Boss schändlich verriet, seine eigene Liebe hiermit Lüge strafte, doch konnte er es sich nicht verwehren.
Sollte seine kleine Ewigkeit nur für wenige Sekunden erlaubt sein, so würde er sich selbst in diesem Moment gänzlich verzehren, auffressen und sterben.
„Juudaime...“ hauchte er ihm zärtlich zu, die Stimme weich, doch von Trauer belegt.
Einen Atemzug lang, tanzten all die Worte auf seiner Zunge, die er nie ausgesprochen, doch in seinen Träumen, in seinem Moment, so oft gesagt hatte.
Aber dies war nicht sein Moment...
Langsam näherten sie sich einander und ihre Lippen berührten sich so zart, wie ein Windhauch herbeizuwehen vermag.
 
Der Kuss schmeckte salzig, ob der Tränen.
Er schmeckte fragend und reuevoll. Nach verlorenen Möglichkeiten und verschwendeten Augenblicken. Er schmeckte nach viel Wenn und wäre gewesen. Es ließ sie beide in ein tiefes, trauriges Meer der Schwere eintauchen.
Gar nicht wie Gokudera es sich vorgestellt hatte.
Ohne den Kuss zu lösen, fuhren seine Finger fahrig über die Knöpfe an Tsunas Hemd und versuchten sie trotz seines Zitterns zu öffnen. Der Zehnte wehrte sich nicht, legte noch die eigenen, kleinen Hände an die warmen Wangen seines Guardians. Es waren eiskalte, klamme Hände...
Und mit einem Mal war alles still in Gokudera. Er war vollkommen ruhig.
Dies war nicht sein Moment.
Furchtsamkeit war etwas, dass einem nur in freudiger Erwartung gut stand.
Dies hier war kalt. Dies waren nicht sie. Es war trüb und ließ alles verschwimmen.
 
Und so liebten sie sich auch nicht.Sie gaben sich einander in schierer Verzweiflung.
Verlangen und Angst mündeten in einem leichten, wiegenden Rhythmus, der nichts mit den Liebkosungen gemein hatte, die Gokudera sich in warmen Tönen so wundervoll ausmalte, wann immer er sich zur Ruhe legte.
Sie klammerten sich aneinander fest, verletzten sich in reiner Furcht vor dem Fall.
Er stieß härter in den kleinen Körper unter sich als beabsichtigt, wollte nur eine Reaktion aus ihm locken. Eine Reaktion, welche nur ihm gelten sollte und keinen Platz mehr für Tränen um dieses Mädchen ließ.
Wo war er?
Wo war der Hayato Gokudera, der Juudaime die Welt zu Füßen legen wollte?
Wo waren die leisen Liebesschwüre aus seiner Vorstellung?
Das sanfte Annähern, zwei scheuer Kinder gleich, dass er erwartet hatte?
Dies war nicht Gokuderas Moment...
Es schmerzte bis zur Unkenntlichkeit und trieb ihm die Tränen in die Augenwinkel. Heiser wisperte er Entschuldigungen. Flehte um Verzeihung, während der Brünette die dünnen Arme um seinen Hals schlang. Tsuna war sein Himmel, seine Welt...
Doch würde er für Ihn nie mehr sein.
Diese einsame, kurze Ewigkeit, dieser schattenhafte Zwilling seines Momentes war alles was er je bekommen sollte.

Mittwoch, 14. März 2012

Spring, Spring, Spring.

Ich fühle, wie der Winter langsam dahinschmilzt, während die beißende Kälte sich allmählich wie ein erschrecktes Tier zurückzieht. Die frischen Winde werden von Woche zu Woche weniger harsch, die Sonne zeigt sich häufiger und man erwacht inzwischen wieder grauweißem Himmel, an Stelle der gewohnten Nachtschwärze.

Es ist wundervoll, denkt ihr nicht auch?
Ich glaube noch nie habe ich das Ende dieser Jahreszeit so herbeigesehnt wie dieses Mal.
Das ewige Grau in Grau schlug mir unglaublich auf das Gemüt und umso mehr erfreue ich mich an jeder noch so unscheinbaren Kleinigkeit, die das kommen des Frühlings ankündigen.


Für mich war dies trotz alledem ein wundervoller Winter, der unglaublich erfüllt schien mit glücklichen Errinerungen, die ich sicherlich nicht mehr vergessen werde.
Auf Wiedersehen, lieber Winter. <3

Sonntag, 11. März 2012

Music is friendship: Your favorite martian - Friendzone

Ich habe bereits erwähnt, dass ich momentan ein wenig besessen von dieser Band bin, also gehört mein erster Musikpost auch ihnen. Comicbands wie die "GorillaZ" oder eben "Your favorite martian" sind etwas besonderes für mich. Ich setze mich sehr viel lieber mit einem Bandmitglied auseinander, das in der Realität nicht existiert, als mit einem menschlichen Wesen, dessen Privatssphäre und Würde ich mit Kommentaren verletzen könnte. Zudem sind den Geschichten keinerlei Grenzen gesetzt.
Man kann der Fan einer Band sein, dessen Gitarristin eine lebende Kampfmaschine ist, die den Schlüssel zur Weltzerstörung beinhaltet. Wie awesome ist das bitte? ;D
Es gibt keine Gedanken darüber, ob man wem zu nahe tritt, wenn man sich vorstellt, wie der Alltag des Bandmitglieds aussieht, es gibt sehr viel mehr Hintergrundinfo, ohne aufdringlich zu sein...
Comicbands sind klasse und es sollte mehr von ihnen geben, findet ihr nicht auch?


Freitag, 9. März 2012

Friday is for literature

Oh, man! Und schon ist wieder Freitag! Was habt ihr die Woche über so feines gemacht? Ich bin ein wenig in Schulstress untergegangen, aber es ist alles wieder in Ordnung!
Ich bin in letzter Zeit ein klein wenig besessen von der Serie Sherlock und der Comic Band "Your favorite Martian", ich bin mir sicher, dass ich dazu auch noch etwas posten werde, demnächst.
Bis dahin:
Nehmt diese Kurzgeschichte, es ist gefährlich allein zu gehen!
Es ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben einer Meerjungfrau, die Menschen beobachtet und sich ihnen am liebsten nähern würde. Ich hoffe, ihr habt eure Freude daran.<3

Das blaue Meer.
Jene Weiten, die dem dummen, menschlichen Verstand schon immer abenteuerliche Fantasien, wilde Geschichten sowie haltlose Hoffnungen entlocken konnten.
Es ist zu alt, um noch dem Maß von Wahrheit zu entsprechen, dem wir ihm versuchen beizumessen, es ist zu erklärt, um die alten Mythen vergangener Tage tragen zu können…Und doch kommen Sie nicht umhin, wenn auch immer eine beeindruckende Welle sich voller Stolz und Anmut aufbäumt, wann auch immer ein Sturm das lockende Blautürkis Gemisch bedrohlich ergrauen lässt, wann auch immer sie voller Schmerz, ihr gebrochenes Herz verzweifelt zusammenhaltend am Strand sitzen, sich zu fragen…Sich zu fragen…

“Wie ist es wohl dort? Mit den bunten Fischen im leisen Ozean. Wo selbst die Wut desselbigen einen nicht zu treffen vermag? Wo ein schützender, warmer Mutterleib einen umschließen kann und weicher Sand am Grunde liegt?”


Ich höre sie nie sprechen. Ich sehe es in ihren Augen.
Ihre Augen sind wie die unsrigen. Sie sind groß und grün, oder blau, oder braun…
Sie sind voller Schmerz, wenn sie bekümmert auf die Wasseroberfläche starren und ihre Köpfe scheinen so beeindruckend mit Sorgen und Fragen angefüllt, wie sie stumm nicken und ihre Lippen bewegen. Lächerlich sehen sie für mich niemals aus…
So oft ich kann schwimme ich an die Küste, verstecke mich hinter Felsen und kann meinen Blick nicht von ihnen nehmen. Sind sie so sehr wie wir, wie es scheint?
Traurige, suchende Wesen, die ziellos in diese Welt geworfen ihren Platz geduckt einnehmen?

Man hat mir befohlen sie zu fürchten, zu verlachen, jedoch vorsichtig mit ihnen zu sein und den Umgang jeglicher Umstände zum Trotze zu meiden. Und nun bin ich hier. Hier für mich und neige meinen Kopf  zur Seite, versuche in ihren Mimiken zu lesen wie in einem Buch.
Ich möchte lächeln, ich möchte ihnen sagen: Still ist es hier unten. Kalt ist es manchmal auch und dunkel, wenn man sich zu weit in die Tiefe wagt. Doch wie sollte ich? Wenn ich genau sehe, dass in ihrer Iris die schwärzeste Dunkelheit, die unerträglichste Stille und die eisigste Kälte hausen?
Wenn ich ahne -und meine Brust verkrampft sich voller Furcht- dass sie sich selbst nicht so sehen können, wie ich es kann. Wenn sie sich selber nicht mit den unwissenden Augen einer fremden Spezies betrachten, sondern mit dem von Gewöhnung geprägten und stolzen Blick eines allwissenden Gottes durch ihre Glasseelen stieren? Alles normal. Alles gewöhnlich. Alles klar.
Und ich bin hier.
Und nicht in ihren Büchern. Ich habe davon gehört. Bücher.
Sie schreiben Worte auf Papier, (einem weichen, nutzlosen Stoff , der sofort zerreißt) und versuchen sie schön klingen zu lassen, sie versuchen etwas in ihren Seelen zum Schwingen zu bringen in der Hoffnung, dass es auf ihren ganzen Körper übergeht und einen Rhythmus annimmt. Wenn auch nur für einen kurzen Moment, der wieder verfliegen wird, bis sie sich das nächste Buch nehmen. Und in ihm lesen, wie sie es in sich nicht können oder wollen.

Sie sind wirklich wie wir. Ganz genau wie wir.
Ich lächelte, schüttelte mein Haupt und tauchte ab. Die Gefahr, dass sie mich sahen, an die Oberfläche rissen und mich erforschen, sezieren, auseinandernehmen, war zu groß geworden.
So waren die Menschen.
Sie würden alles erforschen. Nur ungern in sich selbst.
Ich verstehe sie. Ich würde mich auch fürchten, wenn ich tagtäglich so dreinblicke, dass ich bei einem Wesen, dass niemals meine Welt betreten durfte, nur am Rande einmal einen Blick hineinwerfen kann Mitleid und Furcht erzeuge…

Was ich tue.

Und ich habe Angst. Und ich fürchte mich vor meiner eigenen Person.
Darum löse ich es genau wie sie. Ich erforsche sie. Nicht mich. Und ich betrachte ihre Probleme von außen. Ignorierend, dass sie den meinigen so ähnlich scheinen.

Dem Schmerze ihrer Augen folgend.
Mein Name ist Ophelia. Ich bin eine Meerjungfrau.
Und ich lebe in jenem stillen, stillen Meer, dass auch in euren Augen ruht.

Liebe ist mir nicht fremd.
Das zittern des gesamten Körpers…
Das angespannte Beobachten aus der Ferne.
Der scheue Blickkontakt…
Ich liebe…

Ich…liebe…

Sonntag, 4. März 2012

5 Dinge, die ich am Wochenende tue.

Ah, Wochenenden sind immer eine wundervolle Sache...Keine Schule, keine Verantwortung und ganz viel Zeit für mich und alles was ich mag. Leider holt mich auch immer wieder die Realität an diesen beiden Tagen ein und ich merke erst richtig, welche wichtigen Kleinigkeiten ich habe schleifen lassen, während der vergangenen Fünf Tage des Schulstress. Aufräumen, Abspülen, Putzen, Wäsche waschen...Das kann mir das Wochenende schonmal madig machen. Ganz besonders, da ich sehr gerne aufschiebe und dann in der tiefsten Nacht bei leiser Musik hektisch meckernd an einem Topf schrubbe.
Aber was gefällt mir besonders, wenn ich mal nicht in Hausarbeit versinke?
Hier sind Zehn kleine Ideen, die vielleicht mal inspirieren, wenn sich die langweilige Seite des Wochenendes zeigt. (Ach, ja: Gerade in diesem Moment sollte ich eigentlich meine Wäsche sortieren)

Nummer 1.
Serien anschauen! 



How I met your mother, The walking dead, the big bang theory oder diverse Animeserien.
Das Wochenende ist immer der perfekte Zeitpunkt, um aufzuholen und sich ganz in der fiktiven Welt unserer ebenso fiktiven Freunde fallen zu lassen. Für mich gibt es kaum etwas schöneres als in meinem flauschigsten Schlafanzug mit dem Laptop auf dem Schoß eine gesamte Staffel am Stück zu verschlingen...Am liebsten mit Knabberzeug, nur leider fehlt mir das leider, bei der Spontanität mit der ich soetwas mal wieder entscheide.

Nummer 2.
Mit Freunden treffen!

(Übrigens: Diese beiden sind zwei meiner besten Freunde)


Nun, gut...Immer haben sie auch keine Zeit, aber sich manchmal mit Freunden zu treffen, sich lange dafür schick zu machen und dann einen lustigen Abend bei bunten Cocktails zu verbringen, ist sicherlich eine meiner liebsten Beschäftigungen überhaupt! Ich trinke zwar anders als die meisten meienr Leute keinen Alkohol, aber gerade das  beweist schon, dass es auch ohne wunderbar geht. Wenn wir unterwegs sind, ist es immer lustig. So manches Mal habe ich furchtbare Bauchschmerzen vor lachen bekommen. Da sitzen wir schonmal vor Horrorfilmen, witzeln herum und merken dann, dass wir lieber aufhören sollten, weil ich anmerke nicht mehr im Dunkeln nach Hause zu wollen...

Nummer 3.
Auf Conventions gehen!


Conventions finden meist im Frühjahr/Sommer an den Wochenenden statt. Für jene, die nicht wissen, was das ist, hier eine kurze Freihanderklärung: Eine Convention ist eine Zusammenkunft vieler Gleichinteressierter zu einem bestimmten Thema. Es gibt Comic Conventions, Science-Fiction Conventions und so weiter. Wenn ich allerdings von einer Convention oder "Con" rede, meine ich üblicherweise Anime/Manga Conventions. Dort treffen wir uns meist in auwendigen Kostümen, die wir selbst geschneidert haben, Essen, Lachen und Reden miteinander. Oftmals gibt es auch große Hallen voller Unterhaltungs- und Kaufmöglichkeiten.

Nummer 4.
Schreiben!


Meist trifft mich die Inspiration etwas zu schreiben bei Nacht und sofort schmeiße ich meine Lieblingsmusik an, um meiner Kreativität freien Lau zu lassen. Da die Muse mich eben zum Großteil zwischen Ein und Fünf Uhr morgens küsst, sind solche nächtlichen Ergüsse nunmal eher am Wochenende, als unter der Woche anzusiedeln. Ich bin fast immer zum Nägelkauen verunsichert, wenn ich eine Geschichte oder ein Gedicht schließlich bei Sonnenaufgang veröffentliche und mich dann einfach schlafen lege, ohne die ersten Reaktionen beobachten zu können. Naja, ich habe gottseidank noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, also scheint es ganz nett zu sein, was mir da so aus dem Kopf plumpst.;)

Nummer 5.
Zeit mit meiner Liebsten verbringen!



Da wir eine Fernbeziehung führen, leider nur einmal im Monat für mehrere Tage oder ein Wochenende möglich. Allerdings lasse ich mich weder durch die 5-Stündige Hinfahrt, noch durch die Seltenheit unseres Zusammentreffens entmutigen. Die Zeit, die wir miteinander verbringen ist wunderbar und ich könnte mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als das. Filme gucken, Essen, Herumalbern bis wir Bauchschmerzen bekommen und gemeinsam bei Videospielen ausrasten...My favorite time is my lovers time. <3

Was macht ihr so am Wochenende?


Freitag, 2. März 2012

Friday is for literature!

Hierbei handelt es sich um das erste Gedicht,
dass ich seit Sechs Jahren verfasst habe.
Ich wurde eines Nachts von der Liebesgeschichte von Frederike Brion und Johann Wolfgang von Goethe inspiriert. Ganz besonders sein berühmtes Gedicht "Willkommen und Abschied" hat mich wirklich sehr bewegt. Und mal ehrlich - Sei es schreiben, Zeichnen oder Musizieren...Jeder kennt doch das brennende Gefühl seiner eigentlichen Leidenschaft nach einer Zeit des Versumpfens wieder nachgehen zu wollen, oder?

Ich bin mit diesem Werknur mäßig zufrieden...Natürlich ist Lyrik immer eine heikle Angelegenheit, ganz besonders, wenn man sich sonstig eher auf Kurzgeschichten spezialisiert hat, aber ich bin wie immer ausgesprochen Selbstkritisch. Ich versuche möglichst Reime zu umgehen, um die damit meist einhergehende Eintönigkeit bzw. sogar Albernheit zu vermeiden. Ich bin nicht Goethe, könnte mich niemals mit ihm messen und deswegen würde ich niemals versuchen seinen Weg nachzugehen.

Dennoch steckt einiges an Liebe in diesem Gedicht.
Ich widme es einer besonderen Person in meinem Leben.

Und hier ist das Ergebnis, Viel Spaß!

Glückseligkeit, das wär' ich. 


Dein Lachen eine Strömung,
Zu Ertrinken ist ein Traum.
Dein Atem gleicht dem Nebelschleier,
feucht zur Ruh' auf meiner Haut.
In deinem Haar ein Ozean,
Mein Herz voll salzig' Wasser.

Du bist der wilde Morgen,
die heiße Mittagssonne gar.
Ein Stern, Ein Wind, Ein ganzes Jahr.
Für mich bist du die Ewigkeit,
der schläfrig' Wiegenlieder Ziel,
ein flattrig Federschlag,
in meinen Wimpern dicht verfangen.

Zergehen und Zerfließen,
in deiner warmen Hand,
Der Sorgen lichter Schatten,
welch Daunen für mein Herz!

Ach, könnt ich treiben,
jauchzen, fliegen fast,
seit an seit mit deiner Welt,
Tautropfen deiner Blüte,
Glückseligkeit, das wär' ich